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Das sind Regeln für die Oval World Challenge

Die NASCAR Whelen Euro Series hat heute das Regelpaket für die World Oval Challenge im französischen Tours bekannt gegeben, die vom 30. Juni bis 1. Juli stattfinden wird. Das Qualifyingsystem ist durch das Daytona 500 inspiriert worden. Außerdem gibt es eine “Cone Rule” bei den Restarts. Beim einzigen NASCAR Ovalrennen außerhalb Nordamerikas werden nur die Runden unter Grün gezählt.

Qualifying: Nur zwei Runden!

Das Qualifying findet am Freitag, dem 29. Juni, um 16:50 statt. Die Fahrer werden auf dem 650 Meter langen Tours Speedway nur zwei fliegende Runden fahren dürfen. Sie müssen also in weniger als 45 Sekunden ihre beste Runde in den Asphalt brennen. Danach werden die Fahrer auf Basis der Ergebnisse des Qualifyings in zwei Gruppen aufgeteilt: Fahrer, die auf einer ungeraden Platzierung gelandet sind, starten im ersten Halbfinale. Piloten mit einer geraden Platzierung werden im zweiten Halbfinale aufeinander treffen.

Die Zeiten des Freien Trainings bestimmten die Reihenfolge der Fahrzeuge im Qualifying. Der schnellste Fahrer im Training wird die letzten Runden im Zeittraining fahren. Nach dem Qualifying der ELITE 1 Division folgt sofort das Zeittraining der ELITE 2 Division.

Halbfinale: Ein Format angelehnt an das Daytona 500

Sowohl am Samstag als auch Sonntag wird es insgesamt sechs Rennen geben. In beiden NWES Divisionen wird es pro Renntag zwei Halbfinals und ein Finale geben – und das auf dem actionreichen Short-Track. Die Halbfinals basieren auf den Duels beim Daytona 500 und sie werden die Startaufstellung im Finale bestimmen. Die Halbfinals haben eine Distanz von 35 Runden oder 20 Minuten. Dabei werden nur die Runden unter Grün gezählt. Die “Green-White-Checkered Regel” kann angewendet werden, damit ein Rennen nicht unter Gelb beendet wird.

Aus den Halbfinals qualifizieren sich jeweils die Top 10 für das Finale. Fahrer, die in den Top 10 der Meisterschaft stehen, haben aufgrund einer “Provisional Rule” einen Startplatz im Finale sichern. Sollte ein Top-10-Fahrer sich im Halbfinale nicht regulär für das Finale qualifizieren, wird er zusätzlich zum eigentlich Feld ins Finale rücken. Er muss dann aber von ganz hinten starten.

Die Pole-Position für das Finale erhält der schnellere Sieger der Halbfinals. Am Sonntag werden die Rundenzeiten vom Samstag die Basis für die Startaufstellung in den Halbfinals bestimmen.

Finale: 50 Runden bis zum großen Preis

Jedes Finale hat eine Distanz von 50 Runden oder 30 Minuten – und auch hier zählen nur die Runden unter Grün. Im Finale kann ebenfalls die Green-White-Checkered Regel Anwendung finden. Der Sieger des ELITE 1 Finales bekommt 5.000 euro und der Sieger des ELITE 2 Finales 2.500 Euro.

Cone Rule: Die richtige Strategie beim Re-Start

Sollte es zu einer Pace-Car-Phase kommen, wird die Strategie enorm wichtig sein, weil eine neue Regel die “double file restarts” – also Neustart Tür an Tür – aufwerten wird. Wenn die letzte Runde unter Gelb angekündigt wird, muss sich jeder Pilot nach dem Überfahren der Start-Ziel-Linie eine Linie – also innen oder außen – aussuchen. Sobald die Fahrer eine bestimmte Markierung – den Cone – erreichen, müssen sie in Position bleiben. Danach dürfen sie ihre Linie nicht mehr verändern, bis der Re-Start durchgeführt wurde. Mit einer cleveren Linienwahl können die Fahrer also viele Positionen gut machen.

Alle Rennen der Oval World Challenge werden live auf Fanschoice.tv, dem Euro NASCAR YouTube Kanal, der NASCAR Whelen Euro Series Facebookseite, auf Motorsport.tv, auf der Webseite von MotorvisionTV und auf vielen weiteren deutschsprachigen Facebookseiten gestreamt.

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